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Architektur (1 von 23)
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Stadtwohnung Köln


Die Erdgeschosswohnung in dem 1951 erbauten Haus des Kölner Architekten Karl Band (1900-1995) wurde 2018 in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde saniert und individuell ausgebaut. Als zentrale Merkmale der Bestandsarchitektur treten dabei die originale, freigelegte Stahlbetonrippendecke sowie die konservierten Ziegelwände mit eingebetteten Spolien aus Kölner Kirchen in den Vordergrund. Auch die ursprünglichen Fenster und weitere Bauteile aus dem Bestand wurden denkmalgerecht ertüchtigt und modernisiert.

Das neugestaltete, opulente Badezimmer beeindruckt durch die überdimensionale Duschwand aus stark gemasertem, grünlichen Naturstein. Die freistehende Badewanne und die passenden Einbaumöbel runden den unikalen Charakter im Bad ab. Herzstück der Wohnung ist jedoch die maßgeschneiderte, offene Küche. Diese wurde vollständig personalisiert und funktional nach speziellem Bedarf entwickelt. Ihre Eichenholzoberflächen und die polierte Marmorarbeitsplatte stimmen dabei in den harmonischen, auf den Bestand abgestimmten Materialkanon ein. Die 135m² große Wohneinheit wurde durch ihre außergewöhnlichen Details und ihre spezielle Innenausstattung zu einer kompakten, zeitgemäßen Stadtresidenz.